Bohnenkraut

Der Name klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders verlockend. Wer jedoch die Blätter der Pflanze zwischen den Händen reibt und den Duft wahrnimmt, könnte seine Meinung schnell ändern. Ich empfehle die Sorte „Aromakugel“, diese hat ein wunderbares Aroma und begleitet mich in meinem Garten schon über mehrere Jahre hinweg. Es gibt im Handel zumeist drei Arten: das Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis), das Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) sowie das Kriechende Bohnenkraut (Satureja spicigera). Das Sommer-Bohnenkraut ist eine einjährige Pflanze, das Winter-Bohnenkraut, auch Berg-Bohnenkraut genannt und das Kriechende Bergbohnenkraut sind mehrjährig. Wie der Name schon sagt, wird das Sommer-Bohnenkraut den Sommer über geerntet, das Winterbohnenkraut sowie die kriechende Form prinzipiell ganzjährig. Wer Blätter der Pflanzen trocknen möchte, nimmt diese im Sommer ab, weil hier die Pflanzenteile das meiste Aroma haben.  Zur Kultur brauchen die Pflanzen Sonne und einen durchlässigen Boden. Das Winterbohnenkraut kann, wie Lavendel, im Frühjahr stärker zurückgeschnitten werden, um kompakte und vitale Pflanzen zu erhalten. Eine Winter-Abdeckung mit Reisig ist für die überdauernden Formen stets vorteilhaft, ich musste bislang nur einmal nach dem Winter eine Pflanze ersetzen Bohnenkräuter werden, wenig überraschend, in der Küche gerne mit Bohnen verwendet, auch z.B. zur Kartoffelsuppe passt es hervorragend. Ebenso für Eintöpfe und deftige Fleischgerichte eignet sich das Würzkraut sehr gut, probieren Sie es einfach mal aus!