Basilikum und Tomaten gehören in der Küche einfach zusammen, zum Beispiel im Klassiker „Tomate mit Mozzarella“ oder auf der Pizza. Als Pesto ist Basilikum zu Nudelgerichten eine wunderbare Ergänzung. Basilikum kann wie Tomaten im heimischen Garten selbst gezogen werden.
Der einfachste Weg ist, Pflanzen zu kaufen und diese dann nach den Eisheiligen in einem Topf oder im Blumenkasten weiter zu ziehen. Bitte bedenken Sie, dass es auch Mitte Mai in den Nächten oft noch sehr kalt ist und Basilikum empfindlich auf kühle Temperaturen reagiert. Basilikum kann aber auch selbst ausgesät werden. Wenn Sie Samen kaufen oder bestellen, werden Sie überrascht sein, wie viele verschiedene Varianten es gibt. Mit der Aussaat kann, wie bei den Tomaten, ab Mitte März im Haus begonnen werden. Basilikum benötigt für eine Keimung rund 20 °C bis etwa 25°C, damit ist die Keimtemperatur ähnlich hoch wie bei Tomaten. Zu beachten ist, dass Basilikum ein Lichtkeimer ist und die Samen nur auf die Erde gestreut bzw. leicht angedrückt werden, zumeist kommen bei mir etwa 5 Samen in ein kleines Töpfchen. Meine Sämlinge werden i.d.R. nicht pikiert, denn ich verwende zur Aussaat kleine Multitopfplatten. Bitte das vorsichtige Angießen nicht vergessen, dazu empfehle ich kleine Brauseaufsätze, die auf PET- oder Kunststofftrinkflaschen aufschraubbar sind. Wichtig bei der Aussaat ist zudem, dass die Pflanzen genügend Licht während der Anzucht haben. Ich verwende dazu einen kleinen 10 Watt-LED-Strahler, was erstaunlich gut funktioniert und viel günstiger ist, wie die Anschaffung einer Pflanzenleuchte. Sobald die Ballen gut durchwurzelt sind, wird in größere Töpfe umgetopft. Findet man anschließend einen geschützten und sonnigen Standort, steht einer guten Ernte nichts mehr im Weg.
