Als Trend kommt es immer mehr in Mode, den Christbaum bereits zur Adventszeit im Haus aufzustellen. Hierzu kann man durchaus gemischter Meinung sein, nachdem der Baum an Heilig Abend in vollem Glanze strahlen soll. Vielfach sollte der Baum bis zum Dreikönigstag, manchmal sogar länger, in der guten Stube stehen. Um den Baum im Haus möglichst lange frisch und ansehnlich zu halten, helfen ein paar einfache Maßnahmen: Gut ist es, das Netz vor dem Aufstellen solange wie möglich am Baum zu belassen, das verringert die Verdunstung. Zudem hilft es, den Baum noch einmal frisch anschzuneiden und in etwas Wasser zu stellen. Gelagert werden sollte der Baum an einem vor der Sonne geschützten und kalten Ort, idealerweise mit hoher Luftfeuchtigkeit, beispielsweise in einem Schuppen. Vor dem Aufstellen empfehle ich, den Baum langsam in der Garage oder im Hausgang zu akklimatisieren, so dass gegebenenfalls Eis und/ oder Wasser abtropfen kann. Zum Aufstellen wird der Baum nochmals frisch am Stammfuß mit einer Säge angeschnitten und in einem mit Wasser gefüllten Ständer gestellt. Bei den Ständern mit Möglichkeit, Wasser einzufüllen, sollte man vorher prüfen, ob der Ständer auch wirklich dicht ist. Ihr Boden, Teppich oder Parkett wird es Ihnen danken. Ideal wäre es für den Baum, einen hellen und nicht zu warmen Standort zu haben, doch das ist eher eine Illusion, denn an Weihnachten möchte niemand frieren. Wer es nicht so aufwändig möchte, sollte darauf achten, einen wirklich frisch geschlagen Baum aufzustellen, denn dieser hält auch ohne Wasser länger. Wird anstatt einer Fichte eine Tanne als Christbaum auserkoren, besteht der Vorteil, dass Tannen weniger oder später nadeln. Nun wünsche ich Ihnen, den für Sie schönsten Baum zu finden.
